Kontakt

 

 
Christa Kortenbrede
Diplom-Sozialpädagogin
Sozialtherapeutin
Traumafachberaterin (DeGPT)
zertifizierte insoweit erfahrene Fachkraft gemäß § 8a SGB VIII
Systemische Therapeutin (SG)

 

Telefon: 0 23 82 / 893 - 136
Telefax: 0 23 82 / 893 - 100
E-Mail: fachstelle-gegen-missbrauch@caritas-ahlen.de

 

 

 

Robert Stamner
Sozialpädagoge/Sozialarbeiter,
Bachelor of Arts, Master of Arts,
Clinical Casework

 

Für das Projekt zur Beratung
sexuell übergriffiger Kinder und Jugendlicher

Telefon: 0 23 82 / 893 - 139
Telefax: 0 23 83 / 893 - 100
E-Mail: r.stamner@caritas-ahlen.de

 
Missbrauchsprävention Info

Weitere Informationen für Eltern im Internet zum Thema Missbrauchsprävention

Links:
www.kinderschutzbund-warendorf.de
www.kinderschutzportal.de
www.bmfsfj.de

 
Fachstelle gegen sexuellen Missbrauch, Gewalt und Vernachlässigung  

Wir beraten, informieren, vermitteln

Wir bieten  | Ziele  | Sprechen sie uns an  | Kooperation und Vernetzung

Die Fachstelle ist Anlaufstelle für alle Menschen, die im Kreis Warendorf zum Schutz von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen Hilfe und Unterstützung suchen.

Sie arbeitet mit den in diesem Themenbereich tätigen Fachkräften, Einrichtungen und Institutionen im Kreis Warendorf zusammen. Diese Vernetzung soll dazu beitragen, das Betroffene und HelferInnen schnell und effektiv unterstützt werden.

Wir bieten

Für Betroffene und ihre Bezugspersonen:

  • Informationen zum Thema
  • Erstgespräche
  • Vermittlung von Hilfen

Für Fachkräfte:

Zudem:

  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Prävention 
                                   
  •  Flyer zum Präventionsprojekt  Gemeinsam stark für Kinder   (pdf-Datei 633 kb)  
     können sie hier herunterladen                                                      

Ziele

  • Schutz von Mädchen und Jungen vor sexuellem Missbrauch, Gewalt und Vernachlässigung
  • Vermittlung von Hilfen für Betroffene und Bezugspersonen 
  • kreisweite Vernetzung und Kooperation zur Unterstützung von Betroffenen und HelferInnen
  • Weiterentwicklung von Schutz- und Hilfemaßnahmen als gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Sprechen sie uns an

  • wenn Sie eine Anlaufstelle für sich, ein betroffenes Mädchen oder betroffenen Jungen suchen
  • wenn Sie sexuellen Missbrauch oder Misshandlungen vermuten und sich fragen, was Sie tun können
  • wenn Sie Informationen zum Themenbereich und zu Hilfsangeboten suchen
  • wenn Sie als Fachkraft zum Themenbereich Fachberatung wünschen
  • wenn Sie zur Einschätzung von Anhaltspunkten und Planung von Interventionsschritten eine insoweit erfahrene Fachkraft hinzuziehen möchten
  • wenn Sie institutionsübergreifend kooperieren wollen, damit Betroffene und Helfende effektiv unterstützt werden
  • wenn sie Präventionsprojekte zum Themenbereich planen
  • wenn Sie Informationsveranstaltungen oder Fortbildungen durchführen möchten
  • wenn Sie neue Ansätze und Ideen zum Themenbereich entwickeln möchten

Die Beratung der Fachstelle ist kostenlos, vertraulich und auf Wunsch anonym.

Kooperation und Vernetzung

Arbeitskreis "Gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen im Kreis Warendorf".

Entstehungsgeschichte:
Der Arbeitskreis "Gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen" besteht seit 1993. Er wurde von Mitarbeiterinnen der Jugendhilfe gegründet. Ausgangspunkt war der Wunsch nach Austausch und Kooperation zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt.

Zielsetzung:
Weiterentwicklung der Hilfen für betroffene Kinder, Jugendliche und Familien durch 

  • Vernetzung der Institutionen 
  • Multiprofessionelle Zusammenarbeit
  • gemeinsame Fortbildung und Konzeptentwicklung
  • Öffentlichkeitsarbeit

Mitarbeit:
Der Arbeitskreis trifft sich viermal im Jahr. Weitere Treffen finden bei Bedarf in Unterarbeitsgruppen statt.
Sind Sie an einer Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis interessiert oder haben Sie weitere Fragen? Sprechen Sie uns an.

 

Beratung bei sexuell übergriffigem Verhalten
 
Der Aufbau eines Beratungsangebotes für sexuell übergriffige Kinder und Jugendliche ist das Ziel des neuen Mitarbeiters Robert Stamner: „Wenn der Opferschutz sichergestellt ist, muss ebenso verbindlich die Beratung des jungen Täters beginnen. Dieser Ansatz bietet doppelten Schutz im Hinblick auf sexuelle Übergriffe.“
 
Der Bedarf
„Dass ein derartiges Angebot im Kreis Warendorf gebraucht wird, wurde im Beratungsalltag der Fachstelle gegen sexuellen Missbrauch, Gewalt und Vernachlässigung über Jahre deutlich“, so der Caritas-Geschäftsführer Heinrich Sinder. „Bei durchschnittlich 20-30% der Beratungsanfragen handelt es sich um Anfragen zur Einschätzung und zum Umgang mit sexuell übergriffigem Verhalten von Kindern und Jugendlichen. Es gibt im Kreis Warendorf kein entsprechend spezialisiertes Angebot. Dabei ist die Chance sexuell aggressives Verhalten durch spezielle Beratungsangebotes zu stoppen, bei Kindern und Jugendlichen recht hoch. Die Schaffung eines derartigen Angebots bedeutet Kinder- und Jugendschutz in doppelter Hinsicht: Täterprophylaxe und Opferschutz“ erläutert die Fachstellenleiterin Christa Kortenbrede.
 
Der neue Mitarbeiter
Als neue Fachkraft zum Aufbau dieses Beratungsangebots hat Robert Stamner zum 01.01.2013 seine Tätigkeit aufgenommen. Neben seinem Masterstudiengang mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendtherapie bringt Robert Stamner vielfältige Praxiserfahrungen insbesondere aus den Bereichen Sexualpädagogik, Jungenarbeit und Schulsozialarbeit mit. „Wir freuen uns mit Herrn Stamner eine Fachkraft gewonnen zu haben, die einen leichten Zugang zu Kindern und Jugendlichen findet und gleichzeitig bereits in Themenkomplexen erfahren ist, die für dieses Aufgabengebiet entscheidend sind“, so Heinrich Sinder.
 
Das neue Angebot
Der Opferschutz ist und bleibt zentrales Anliegen der Fachstelle. Entsprechend wird das zusätzliche Angebot sich an Konzepten der opfergerechten Täterarbeit orientieren. Die Sicherheit des Opfers gilt als Voraussetzung für die Ausgestaltung des Beratungsprozesses.
„Dabei ist Täterarbeit nicht der richtige Begriff für ein derartiges Angebot“ sagt der neue Mitarbeiter Robert Stamner, „Kinder und Jugendliche befinden sich noch in der Entwicklung. Auch wenn das Verhalten, das sie zeigen deutlich zu verurteilen ist, so gilt es, sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung so zu unterstützen, dass sie eine Verhaltensänderung einschlagen können. Dafür ist es wichtig, dass sie sich, trotz klarer Ablehnung ihres Verhaltens, als Mensch angenommen fühlen.“
Das neue Angebot soll sich nicht allein an Jugendliche richten, die strafrechtlich relevante Taten begangen haben. Es setzt insbesondere auch dort aufklärend und vorbeugend an, wo grenzverletzende Kinder und Jugendliche eine Orientierung brauchen, um die Grenzen anderer wahrzunehmen und zu achten.
Die Angebote der Fachstelle wollen Kinder, Jugendliche, Eltern und Fachkräfte dabei unterstützen, sexuell aggressivem Verhalten früh entgegenzuwirken und die Entwicklung einer wertschätzend gelebten Sexualität und Beziehungsfähigkeit zu fördern.
 
Die Unterstützer
Die Aktion Mensch hat diesem Vorhaben des Caritasverbandes durch die Starthilfeförderung den Weg bereitet: „Am Anfang steht die gute Idee! Jeder von uns bewilligte Antrag und jeder Zuschuss ist von der Überzeugung getragen, dass es sich um ein sinnvolles und förderungswürdiges Projekt handelt, das konkret vor Ort Lebensqualität verbessert“, formuliert Friedhelm Peiffer, Leiter der Förderung Aktion Mensch. Auch die Jugendämter des Kreises haben den Projektantrag unterstützt und sich für den Aufbau eines derartigen Angebots im Kreis Warendorf ausgesprochen.
 
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Christa Kortenbrede & Robert Stamner