Kontakt

Rottmannstraße 27, 59229 Ahlen

Telefon: 0 23 82 / 893 - 128
Telefax: 0 23 82 / 893 - 100
E-Mail: ahlen@qua-dro.de

 
Ansprechpartner

Hermann Wetterkamp
Diplom-Sozialarbeiter
Fachbereichsleiter

Christiane Ratermann
Diplom-Sozialpädagogin
     Sozialtherapeutin
     Schwerpunkt Suchtkrankenhilfe im Verfahren der 
     Integrative Therapie (FPI/EAG)

Helena Sieniawski
Diplom-Sozialarbeiterin 
     Sozial- / Suchttherapeutin 
     Verhaltenstherapie (LWL)

Renate Theissen-Beckmann
Diplom-Sozialpädagogin
     Trauma Fachberaterin

Hiltrud Kuligowski
Verwaltungsangestellte

 
Jahresbericht der quadro
 
quadro Sucht- und Drogenberatung Ahlen  

Sucht hat viele Gesichter

Grafik "quadro"

Von Glücksspielsucht über Essstörungen und Medikamentenabhängigkeit bis hin zu Alkohol- und Drogenmissbrauch gibt es eine breite Palette unterschiedlichen Suchtverhaltens. Süchte gefährden die Gesundheit und die sozialen Beziehungen. Wenn Sie selbst oder durch andere von Sucht betroffen sind, dann kommen Sie zu uns. Wir unterstützen Sie mit einer Vielzahl an Angeboten aus Beratung, Therapie und Vorbeugung.

Ambulante Beratung und Therapie

  • KonsumentInnen legaler und illegaler Drogen in Einzel-, Paar-, Familien- und Gruppengesprächen
  • Menschen mit stoffungebundenen Süchten, wie z.B. Essstörungen und pathologischem Glücksspiel
  • Ambulante medizinische Rehabilitation Abhängigkeitskranker
  • Ambulante Nachsorge, Vorbeugung und Bearbeitung von Rückfällen
  • Angebote für Angehörige und Mitbetroffene

Pathologisches Glückspiel  

  • Beratung für Menschen, die Probleme mit jeglicher Form von Glückspiel haben und deren Angehörige
  • Therapievermittlung
  • Gruppenangebot
  • Selbsthilfegruppe
  • Offene Sprechstunde

Prävention

  • Zielgruppenbezogene Einzelveranstaltungen
  • Projektangebote
  • Multiplikatorenschulungen
  • Beratung von Institutionen
  • Betriebliche Suchtprävention
  • Frühintervention für Jugendliche mit riskantem und / oder exzessivem Alkoholkonsum

Weitere Angebote

  • Vorbereitung, Vermittlung, Begleitung von stationären Hilfsmöglichkeiten (Entgiftung und stationäre Therapie)
  • Aufsuchende Maßnahmen (Hausbesuche, Beratung in Krankenhäusern, Beratung in Justizvollzugsanstalten)
  • Krisenintervention
  • Ambulant betreutes Wohnen für Suchtkranke
  • Kooperation mit Selbsthilfegruppen
  • Angebote für alkohol- und drogenauffällige KraftfahrerInnen
  • Geschlechtsspezifische Angebote (Frauengruppe)

Unsere Arbeit überprüfen wir fortlaufend mit Hilfe des anerkannten Qualitätsmanagementsystems EFQM. Eigene Erkenntnisse, neue Forschungsergebnisse und die Anregungen der KlientInnen sind dabei wichtige Kriterien.

In unserem Team arbeiten Diplom-SozialpädagogInnen, Diplom-SozialarbeiterInnen mit unterschiedlichen Fort- und Weiterbildungen im Bereich psychotherapeutischer Verfahren.
Alle MitarbeiterInnen von quadro unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht.

Ziele

Wir gehen davon aus, dass jeder Mensch über Veränderungsmöglichkeiten und Selbstheilungskräfte verfügt, dies sind die Grundlagen unseres Handelns. Gemeinsam mit den Betroffenen suchen wir nach Wegen aus der Krise und nach den sich daraus ergebenden Zielen.

Das Ziel unserer Arbeit ist es, umfassend über Suchtmittelmissbrauch und Suchtmittelabhängigkeit zu informieren, Schädigungen des Individiums und der Gesellschaft vorzubeugen, Leid zu lindern, Angehörige zu unterstützen und Abhängigkeitskranken zu helfen, ihre Sucht zu überwinden und sie darin zu begleiten, ein sozial integriertes, zufriedenes und selbstbestimmtes Leben in der Gesellschaft führen zu können.

Da in einer pluralen und marktorientierten Gesellschaft der Suchtmittelkonsum und damit die Gefahr der Abhängigkeit nicht verhindert werden können, orientieren sich die Hilfen pragmatisch und "nah am Menschen", an der Linderung der Not von Suchtkranken, Suchtgefährdeten und ihren Angehörigen sowie der Milderung der Folgen der Suchterkrankung für den Einzelnen wie für die Allgemeinheit, mit dem Ziel der Suchtmittelfreiheit. Dies schließt ein, auch in kleinen Schritten zu planen und flexibel auf so genannte "Misserfolge" zu reagieren, um das Ziel eines suchtmittelfreien Lebens immer wieder erreichbar zu machen.

Dies schließt auch die Begleitung und ggf. Betreuung von Menschen ein, die nicht abstinent leben können und/oder bereits schwer beeinträchtigt sind.