Kontakt
Helena Sieniawski
Diplom-Sozialarbeiterin

Telefon: 0 23 82 / 893 - 128
Telefax: 0 23 82 / 893 - 100
E-Mail: h.sieniawski@caritas-ahlen.de
 
Projektstart am 17.07.2014
Ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter des Caritasverbandes Ahlen zur Konzeptvorstellung der interkulturellen Öffnungsprozesse am 17.07.2014.
Das Bild zeigt von links:
Heinrich Sinder, Gertrud Borgmann, Helena Sieniawski, Josef Schmedding, Verena Hucke und Ruth Beckmann.
Fotograf: Dierk Hartleb
Fotograf: Dierk Hartleb
 
Interkulturelle Öffnung - wandel gestalten - vielfalt leben  
                                                                                                               

wandel gestalten – vielfalt leben

Start des Projektes zur Implementierung interkultureller Öffnungsprozesse

im Caritasverband für das Dekanat Ahlen e.V.

 

Die Zahl der Menschen, die nicht in ihrem Heimatland, sondern im Ausland leben, ist höher denn je. Infolge demografischer Entwicklungen zeigt sich diese Tendenz auch in Ahlen, Drensteinfurt und Sendenhorst, wo eine zunehmend kulturelle und religiöse Vielfalt der Bewohnerschaft zu verzeichnen ist. Menschen aus vielfältigen Herkunftsländern mit unterschiedlichen Lebensentwürfen und Migrationsbiografien kommen hier zusammen.

Der Caritasverband Ahlen möchte diese Vielfalt als Ressource anerkennen und diejenigen Werte, Kräfte und Lebensformen stärken, die das Zusammenleben und das Zusammenwirken unserer Gesellschaft fördern: „Vielfalt als Bereicherung und identitätsstiftend zu erfahren gilt hier als Grundgedanke“, betonte Geschäftsführer Heinrich Sinder.

Durch ein für drei Jahre angelegtes Projekt zur interkulturellen Öffnung „wandel gestalten – vielfalt leben“ möchte der Caritasverband Ahlen dieses Anliegen als Handlungskonzept gezielt umsetzen und als Querschnittsaufgabe auf allen Ebenen und Hierarchien verankern, unter Einbezug aller haupt- und ehrenamtlich Tätigen.

Am 17.07.2014 wurde in einem Workshop das Konzept zur Implementierung interkultureller Öffnungsprozesse vorgestellt und verabschiedet. An dem Workshop nahmen die Geschäftsführung, Fachbereichsleiterinnen und –leiter, sowie die Vertreter aus dem Vorstand und Mitarbeitervertretung teil. Neben der Konzeptvorstellung und Information gaben Helena Sieniawski und Verena Hucke aus dem Projektteam durch eine praktische Übung kurzen Einblick in die Praxis interkultureller Trainings, die im Rahmen des Projektes erfolgen werden. „In unterschiedlichen Projektphasen wird es darum gehen, die Mitarbeiterschaft für den Umgang mit der kulturellen Vielfalt zu sensibilisieren und Veränderungsprozesse anzustoßen“, so Projektleiterin Helena Sieniawski bei der Präsentation. Mit allen Diensten und Einrichtungen des Caritasverbandes Ahlen werden individuelle Handlungspläne und Maßnahmen entwickelt und Arbeitsprozesse auf deren interkulturelle Ausrichtung hin geprüft.

Das Projekt wird aus dem Innovationsfond des Caritasverbandes für die Diözese Münster gefördert, mit dem Ziel, Vielfalt als Ressource anzuerkennen und einen gleichberechtigten Zugang zu den Angeboten des Caritasverbandes Ahlen zu ermöglichen - unabhängig von Herkunft, Religion, Geschlecht, Alter, Lebensweisen - „ein wichtiger Beitrag zur Zukunftsfähigkeit und Lebendigkeit des Caritasverbandes Ahlen“, betonte Vorstandsvorsitzende Gertrud Borgmann. Daher werden die Angebote und Leistungen geprüft, ob sie von Menschen, unabhängig vom Sozialisationshintergrund genutzt werden, welche Zugangsbarrieren vorhanden sind und wie sie überwunden werden können, sowohl auf der Seite der Hilfesuchenden, als auch auf der der Fachkräfte. „Hier ist es wichtig, zu schauen, was bereits vorhanden ist, was jetzt schon gut läuft und voneinander zu lernen“, unterstrich Ruth Beckmann, Mitarbeiterin der Erziehungsberatung und Mitarbeitervertretung.
Die Koordination und Durchführung des Projekts übernehmen Helena Sieniawski und Verena Hucke. Sabine Holzkamp und Hiltrud Kuligowski unterstützen ebenfalls das Projektteam. Zudem wird eine Begleitgruppe, vertreten durch den Vorstand, Geschäftsführung, Mitarbeitervertretung, Fachbereichsleitende und Beauftragte Interkulturelle Öffnung, den Prozess beraten und begleiten.

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